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	<title>Matthias Grunwald &#8211; fdk_sh</title>
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		<title>Pressemitteilung: Bund unterstützt Freie Darstellende Künste</title>
		<link>https://fdk-sh.de/pressemitteilung-bund-unterstuetzt-freie-darstellende-kuenste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Grunwald]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2020 08:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>1. Oktober 2020</p>
<p>Bund unterstützt Freie Darstellende Künste &#8211; Grütters: &#8222;Der Theaterkunst neue Perspektiven geben&#8220;</p>
<p>Mit insgesamt bis zu 65 Millionen Euro unterstützt der Bund die Freien Darstellenden Künste im Rahmen des Zukunftsprogramms NEUSTART Kultur. Das Programm &#8222;#TakeThat&#8220; umfasst künstlerische Projekte, strukturbildende Maßnahmen sowie Vorhaben zur Publikumsentwicklung, zu Kooperationen und zum Wissenstransfer. Freie Ensembles, Einzelkünstlerinnen und -künstler, Produktionsstätten und -büros, Netzwerke und Festivals aus allen Sparten der Freien Darstellenden Künste können ab sofort in fünf verschiedenen Fördermodulen Mittel beantragen, um ihren Spielbetrieb unter Corona-Bedingungen wieder aufzunehmen.</p>
<p>Kulturstaatsministerin Monika Grütters: &#8222;Die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene sind mit ihrer Kreativität, ihrer Professionalität und ihrer Internationalität aus der Theaterlandschaft in Deutschland längst nicht mehr wegzudenken. Diese Freigeister der Theaterkunst haben schon vor Corona mit großem Idealismus, aber oft unter prekären Arbeitsbedingungen produziert. Viele von ihnen stehen jetzt kurz vor dem Aus. Um ihnen neue Perspektiven zu geben, gilt es nun, die Freie Szene zu erhalten und sie für die Zeit nach der Pandemie robuster zu machen. Deshalb unterstützen wir sie mit erheblichen Mitteln dabei, ihre Produktionsstrukturen und Arbeitsbedingungen so anzupassen, dass sie ihren Spielbetrieb auch unter veränderten Vorzeichen fortsetzen und bestenfalls stabilisieren können.&#8220;</p>
<p>Ausgearbeitet wurde das Programm zusammen mit dem Fonds Darstellende Künste e.V. Die Antragsunterlagen und Fördergrundsätze stehen unter <a href="http://fonds-daku.de/takethat" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fonds-daku.de/takethat</a> bereit. Zusätzlich bietet der Fonds auch Beratung zur Antragsstellung an. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Antragstellenden nicht überwiegend öffentlich finanziert werden. Zudem müssen sie seit mindestens zwei Jahren professionell in den Freien Darstellenden Künsten tätig sein und ihren Sitz in Deutschland haben.</p>
<p>Weitere Informationen zum Programm NEUSTART KULTUR finden Sie unter <a href="http://kulturstaatsministerin.de/neustart" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kulturstaatsministerin.de/neustart</a>.</p>
<p>_________________________________________<br />
Pressestelle BKM</p>
<p>Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin<br />
Telefon: (030) 18 681-43333<br />
Telefax: (030) 18681-55366<br />
E-Mail: <a href="mailto:presse@bkm-info.bund.de">presse@bkm-info.bund.de</a><br />
Internet: <a href="http://kulturstaatsministerin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kulturstaatsministerin.de</a></p>
</div></div></div></div></div></div></section><!-- Row Backgrounds --><div class="upb_color" data-bg-override="0" data-bg-color="#ffffff" data-fadeout="" data-fadeout-percentage="30" data-parallax-content="" data-parallax-content-sense="30" data-row-effect-mobile-disable="true" data-img-parallax-mobile-disable="true" data-rtl="false"  data-custom-vc-row=""  data-vc="8.7.3"  data-is_old_vc=""  data-theme-support=""   data-overlay="false" data-overlay-color="" data-overlay-pattern="" data-overlay-pattern-opacity="" data-overlay-pattern-size=""    ></div>
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		<title>Pressemitteilung CORONA Honorar-Ausfälle</title>
		<link>https://fdk-sh.de/massnahmen-im-zusammenhang-mit-der-eindaemmung-des-coronavirus-sarscov-2-im-kulturbereich-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Grunwald]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 11:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<li><strong><strong>März 2020<br /></strong></strong>Landesverband fordert 500.000 Euro Ausfallerstattung für die Freien darstellenden Künste in Schleswig-Holstein
<p>Die Veranstaltungsabsagen aufgrund der Corona-Pandemie führen bei den freien darstellenden Kunstschaffenden in Schleswig-Holstein wie überall zu immensen Einnahmeverlusten. Das hat der Landesverband Freies Theater Schleswig-Holstein in einer Befragung der im Landesverband organisierten Künstlerinnen und freien Theatern ermittelt.</p>
<p>Wenn der Kulturbetrieb bis zum Sommer stillsteht, wovon auszugehen ist, verlieren die in der Umfrage erfassten Kolleginnen bis zu 500.000 Euro. Schon bei einer Schließung bis zum 19.4.2020 liegt der Gesamtverlust bei nahezu 200.000 Euro.<br />Die Zahlen ergeben sich in erster Linie durch den Verlust von Zuschauereinnahmen, sowie abgesagte Gastspiele und künstlerischen Projekte und nicht gezahlte Einnahmen durch abgesagte kulturelle Bildungsangebote wie Workshops oder Schulveranstaltungen. Beteiligt haben sich 20 Theater, Ensembles und Einzelkünstlerinnen aus allen Regionen des Landes. Rechnet man die privaten Theater und Solokünstler ein, die nicht im Landesverband organisiert sind, wird dieser Betrag sicher noch entsprechend höher liegen. Falls diese Ausfälle nicht bald erstattet werden, droht vielen Künstlerinnen die Pleite und vielen Ensembles und Theatern das Aus.<br />Gleichzeitig ist der Wegfall von möglichen Engagements oder anderen „Kultur-Jobs“ in der nahen Zukunft nicht bezifferbar, weil die Künstlerinnen aufgrund der aktuellen Situation weniger Anfragen für die nächsten Monate erwarten. Explizit betroffen sind hier natürlich alle Akteure im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters, deren Einkünfte zentral auf Gastspieleinnahmen basieren. Der Verlust wird sicherlich bis ins kommende Jahr spürbar sein.</p>
<p>Der Landesverband SH, vertreten durch Stephan Schlafke, Sigrid Dettlof und Marc Lowitz dankt der Landesregierung und den Kommunen für die Bereitschaft zu schnellem und unbürokratischem Handeln. Es braucht vor allem befristete finanzielle Hilfen zur Existenzsicherung von Solo- Selbstständigen ohne Bedürftigkeitsprüfung, bzw. ggf. mit nachgelagerter Bedürftigkeitsprüfung. Die Hilfen müssen schnell und unbürokratisch ausgereicht werden. Wichtig dabei ist, dass es sich um finanzielle Hilfen ohne Rückzahlverpflichtung handelt.</p>
<p>Der Landesverband schließt aus den Ergebnissen, dass die Landesregierung gemeinsam mit den jeweiligen Kommunen, dringend Ausfallerstattungsmittel in Höhe von mindestens 500.000 Euro zusätzlich zu dem bisherigen Förderansatz für die Erstattung bereitstellen muss. Zudem fordert der Verband die Landesregierung auf, dass Fördermittel des Ministeriums nicht zurückverlangt werden, falls es zu Verschiebungen oder Ausfällen von Veranstaltungen kommt. Dies gilt insbesondere für die Veranstaltungsreihe „Kindertheater des Monats“, 6. Kindertheaterfestival und die Forschungsresidenzen. landesver band freies theater schles wig holstein Es sollten auch schnellstmöglich die Bewilligungsbescheide der Förderung für 2020/21 an die Antragstellerinnen verschickt werden, damit geplante Projekte eine Aussicht auf Realisierung haben und die Arbeit der Künstlerinnen gesichert ist.</p>
<p>Der Landesverband bittet die Landesregierung außerdem darum, Sorge zu tragen, dass auch Einrichtungen des Landes den freischaffenden darstellenden Künstlerinnen bei ausgefallenen Veranstaltungen die vollständige vereinbarte Honorarsumme zahlen. Das betrifft beispielsweise Honorarverträge mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.<br />Nur die Kombination von garantierten Produktionsmitteln, Soforthilfe und Ausfallerstattung kann dafür sorgen, dass die freien darstellenden Künste die Corona-Krise ohne größeren existenziellen Schaden überstehen, denn sie sind ein unverzichtbarer Teil der Theaterlandschaft, auch um ein vielseitiges Kulturangebot in den Städten und Regionen unseres Landes aufrechtzuerhalten.<br />Wir bitten das Land also, diese existenzielle Hilfe für einen besonderen Kulturzweig zu leisten!</p>
<p>Lübeck, den 30.3.2020<br />Stephan Schlafke, Sigrid Dettlof, Marc Lowitz. (Vorstand)</p>
</li>
</ol>
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